Gutes Rindfleisch vom französischen Bauernhof

Fleischqualität fängt auf der Weide an. Daher grasen unsere französischen Charoluxe-Rinder auf den saftigen Weiden Frankreichs und wachsen dort auf kleinen Bauernhöfen auf. Wir Züchter verpflichten uns strengen Regeln zur artgerechten Haltung der Tiere.

Rinderbraten, Steak, Entrecôte: Rindfleisch richtig zubereiten

Welches Rinderstück kaufe ich am besten für Entrecôte? Wie brate ich auf den Punkt? Und wie lange hält sich eingefrorenes Fleisch in der Tiefkühltruhe?

Wir verraten Ihnen jede Menge Zubereitungstipps, die wichtigsten Teilstücke des Rinds und wie Sie Rindfleisch zu Hause bis zur Zubereitung am besten aufbewahren.

Tipps und Wissenswertes zur fachgerechten Fleischzubereitung

Welches Stück Fleisch eignet sich am besten für einen Braten und welches für ein Steak? Und was bedeutet eigentlich Marmorierung? Was sich kompliziert anhört, ist in Wirklichkeit gar nicht schwer. Wir verraten Ihnen unsere Profitricks rund um die Fleischzubereitung und beantworten Ihre meist gestellten Fragen.

Verwenden Sie für Schmorbraten große Teilstücke aus der Keule oder der Rinderschulter. Für festliche Anlässe ist ein Rinderbraten vom Filet ideal, das mit etwas Fett im Ofen knusprig braun gebraten wird.

Wer viele Gäste empfängt, liegt mit einem saftigen Rinderbraten immer richtig. Pro Person sollten Sie 250 g Fleisch einplanen.

Das A und O ist ein kräftiges Anbraten: Braten Sie den Rinderbraten nach dem Würzen von allen Seiten kurz bei großer Hitze an. So schließen sich die Fleischporen schnell und der Braten bleibt saftig bleibt. Große Stücke dürfen jedoch nicht so heiß angebraten werden wie kleine, da sie im Ofen oder im Topf der Hitze viel länger ausgesetzt sind.

Wir haben für Sie eine kleine Steak-Übersicht mit geeigneten Teilstücken zusammengestellt. Unser Tipp: Die Steaks sollten gut abgehangen und mindestens zwei Zentimeter dick geschnitten sein. Und wichtig: Kurzgebratenes erst auf dem Teller salzen!

  • Rinderfilet: Die edelsten Steaks schneidet man aus Rinderfilet. Dabei stammt das sogenannte Chateaubriand aus dem breiten Filetteil. Für das Filetsteak wird die Filetmitte verwendet. Die schmalen Teile des Filets eignen sich für Tournedos, die mit einem Speckmantel umwickelt werden. Aus der Filetspitze bereitet man die nur 80 Gramm leichten Filet Mignons zu.
  • Ribeye-Steak und Entrecôte: Das Entrecôte ist ideal zum Grillen. Eine Fettader, die hier im Muskelfleisch eingelagert ist, macht das Fleisch besonders saftig und aromatisch. Das Fleisch selbst ist zart und mager.
  • Entrecôte double:  Dieser Zuschnitt ist etwa sieben Zentimeter dick, rund 800 g schwer und umfasst sowohl Teile des Filets als auch des Roastbeefs.
  • Rumpsteak: Das 300 g schwere Rumpsteak stammt aus der Rinderkeule, hat einen typischen Fettrand und ist zwei bis drei Zentimeter dick. Der Fettrand sollte auf keinen Fall abgeschnitten werden – so bleibt das Steak saftig und aromatisch. Allerdings sollte es vor dem Braten mehrmals eingeschnitten werden, damit es sich durch die Hitze nicht wölbt.
  • Kluft- und Beefsteak: Diese Stücke werden aus der Oberschale geschnitten.
  • Hüftsteak: Wie der Name schon verrät, verwendet man für diese Steaks Fleisch aus der Rinderhüfte.

Ein Schmorgericht bereiten Sie am besten aus einem Fleischstück der Rinderschulter, der Brust oder der Keule zu. Dabei eignen sich nicht nur große Teilstücke, sondern auch kleine Stücke für Gulasch, Rinderroulade und Ragouts. Freuen Sie sich auf aromatisch-kräftigen Geschmack und ein weiches, zartes Fleisch.

Zur Zubereitung eines Bratens eignen sich die edleren Teile vom Rind ideal, entweder für Kurzgebratenes in der Pfanne oder für den klassischen Rinderbraten im Ofen. Für den knusprig zarten Braten aus dem Ofen sollten Stücke vom Rücken, aus der Hüfte oder edles Filet verwendet werden. Entfernen Sie niemals das Fett, da es ein wichtiger Geschmacksträger ist. Bevor der Braten in den Ofen kommt, braten Sie das Fleisch kurz bei starker Hitze an, damit sich Poren an der Oberfläche schließen und der Braten innen schön saftig bleibt. Vor dem Aufschneiden sollte der Braten 10 bis 20 Minuten in Alufolie gewickelt ruhen, damit sich der Saft gleichmäßig im Fleisch verteilt und sich die Temperatur der Kruste und des Brateninnern angleichen.

Sommerzeit ist Grillzeit! Und im Winter bringt ein leckeres Stück Fleisch auf dem Tischgrill zubereitet Abwechslung in kulinarische Gewohnheiten. Damit der feurige Spaß auch ein voller Erfolg wird, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:

  • Grillvorbereitungen: Lassen Sie bei einem Holzkohlegrill die Kohle gut durchglühen. Sobald sich nach ca. 30 Minuten eine weiße Ascheschicht auf den Kohlen bildet und die Roststäbe richtig heiß sind, kann der Grillspaß beginnen.
  • Das richtige Grillfleisch: Das Entrecôte, auch Zwischenrippenstück genannt, eignet sich besonders gut zum Grillen. Seine feine Marmorierung sorgt dafür, dass es auch auf dem Grill schön saftig und aromatisch bleibt. Aber auch Rumpsteak und Filetsteak gehören zu den Grillspezialitäten.
  • Gegrilltes Rindfleisch richtig schneiden und würzen: Die Fleischstücke sollten gleichmäßig dick sein. Würzen Sie lieber etwas sparsamer, damit der eigentliche Fleischgeschmack erhalten bleibt. Wer mag, bestreicht das Fleisch vor dem Grillen mit etwas Öl, das mit Kräutern oder Pfeffer gewürzt ist. Am besten schmeckt Gegrilltes, wenn es innen noch leicht rosa ist. Fett sollte erst nach dem Grillen abgeschnitten werden. Und ganz wichtig: Salz kommt erst auf das Steak, wenn es schon auf dem Teller liegt.
  • Beilagen zum Grillfleisch: Mit leichten Beilagen wird der Grillspaß im Handumdrehen zu einer ausgewogenen Mahlzeit. Reichen Sie zum Grillfleisch bunte Blattsalate, Folienkartoffeln und gegrilltes Gemüse wie Champignons, Auberginen und Zucchini. Als alternative zu kalorienbombigen Soßen und fettiger Kräuterbutter eignet sich ein locker-leichter hausgemachter Quarkdip. Einfach Quark mit etwas Mineralwasser anrühren, frische Kräuter und zerhackte rote und gelbe Paprika zugeben und nach Belieben würzen.

Nichts ist ärgerlicher als ein verpatztes Fleischstück durch zu viel Salz. Mit unseren Salztipps gelingt Ihr Gericht garantiert: Salzen Sie große Braten vor dem Anbraten. Kleine Fleischstücke werden erst nach dem Anbraten gesalzen. Und Kurzgebratenes wie zum Beispiel Steaks salzen Sie erst auf dem Teller.

Die Grundregel ist erfreulicherweise recht einfach: Erlaubt ist, was schmeckt! Nach dieser kleinen Regel kann sich jeder im Laufe der Zeit seine eigenen Lieblingskombinationen erkosten. Einige Zusatzkenntnisse können jedoch davor bewahren, beim Ausprobieren zu sehr daneben zu greifen. Ganz einfach ist die Wahl des richtigen Begleiters, wenn man die Bratensoße mit Wein zubereitet. Hier gilt: Getrunken wird, was auch in die Soße kommt. Ist dies nicht der Fall, hier ein paar Tipps für den passenden Wein je nach Zubereitungsart des Fleischs:

  • Geschmortes und gebratenes Rindfleisch: Der relativ hohe Alkoholgehalt trockener Rotweine lässt uns eine gewisse Süße empfinden, die kräftige Speisen abrundet und besser zur Geltung bringt. Zu Kurzgebratenem harmonieren die schweren Grands Cru-Weine aus dem Bordeaux, große Burgunder oder auch Châteauneuf-du-Pape. Klassische Rindfleischgerichte finden passende Begleiter in Bordeaux-Weinen der Appellationen Saint-Emilion, Graves oder Haut-Médoc.
  • Gekochtes Rindfleisch:  Serviert man zum Beispiel Tafelspitz oder Rinderbrust, empfehlen sich eher leichte Rotweine oder aber ein gehaltvoller Weißwein, etwa ein Chablis oder Chardonnay. Kräftige Rotweine würden solche Gerichte zu stark dominieren.
  • Gegrilltes: Gut geeignet fürs Grillfest sind herbe, trockene Roséweine, zum Beispiel solche der Côte de Provence oder auch der Rosé d’Anjou von der Loire.

Abhängen beschreibt den Prozess der Reifung des Fleisches, der nach dem Tod des Tieres eintritt. Durch das Abhängen wird das Fleisch zart und aromatisch. Geschmack und Qualität des Rindfleischs werden also wesentlich davon beeinflusst, ob das Fleisch ausreichend abgehangen ist. Beispielsweise sollte Kochfleisch mindestens sieben Tage abhängen, Bratstücke hingegen etwa zehn Tage. Allerdings spielen auch Rasse, Alter des geschlachteten Rinds und Gewicht des Teilstücks eine große Rolle bei der Reifungsdauer. Die Produzenten von Charoluxe-Rindfleisch zeichnen deshalb jedes Teilstück schon im Schlachthof mit einem Etikett aus, das Ihrem Metzger Auskunft über die optimale Reife gibt und Ihnen damit Qualität, Sicherheit und einen zarten Genuss garantiert.

Marmorierung nennt man die gleichmäßige Verteilung von Fettäderchen in den Muskelfasern. An ihr erkennen Sie qualitativ hochwertiges Rindfleisch. Charoluxe-Rinder werden neun Monate lang auf den saftigen Weiden Frankreichs aufgezogen. Bei der anschließenden Mast leben sie in halboffenen Laufställen und können sich frei bewegen. Durch die regelmäßige Bewegung lagert sich ihr Fett gleichmäßig zwischen den Muskelsträngen ab. Charoluxe-Rindfleisch verdankt der Marmorierung sein besonderes, saftiges Aroma.

Mit Charoluxe kaufen Sie französisches Gourmetfleisch vom Charolais-Rind, einer der besten Fleischrassen der Welt. Weil gutes Fleisch von der Weide kommt, wachsen unsere Rinder auf saftigen Wiesen und kleinen Bauernhöfen in Frankreich auf.