Wie organisiert sich die französische Branche angesichts der bevorstehenden strukturellen Herausforderungen?
Eine aktuelle Studie analysiert zentrale strukturelle Entwicklungen, auf die die französische Rindfleischbranche mit überzeugenden Antworten reagieren kann:
- So ist die nationale Produktion in Deutschland seit 2016 um 18,3 % zurückgegangen – bedingt durch den sinkenden Milchviehbestand und zunehmende Restriktionen in der Tierhaltung. Besonders betroffen ist Bayern, wo ein mögliches Verbot der Anbindehaltung die Verfügbarkeit von Fleckvieh-Kälbern deutlich verringern könnte.
- Auch wenn der Rindfleischkonsum mit 9 kg pro Kopf und Jahr (ohne Knochen) vergleichsweise gering bleibt und nur 17 % des gesamten Fleischkonsums ausmacht, zeigt sich eine positive Tendenz: Die Einkäufe privater Haushalte sind im Verlauf der ersten elf Monate 2024 um 5 % gestiegen.
- Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Verbraucher – insbesondere in Bezug auf:
- Klare Herkunftskennzeichnung
- Tierwohl – z. B. durch das Programm Boviwell
- Nachhaltige Produktionsmethoden
- Strenge, kontrollierte Spezifikationen
- Gesellschaftliches Engagement der Branche
Die französische Rindfleischwirtschaft bringt hierfür überzeugende Stärken mit: Weidehaltung, umfassende Rückverfolgbarkeit, strikte Qualitätsstandards und langjährige Erfahrung machen sie zu einem verlässlichen Partner – auch mit Blick auf die spezifischen Anforderungen des deutschen Marktes.
Die Vertriebsteams der französischen Unternehmen stehen Ihnen gerne für den Austausch zu Ihren individuellen Bedürfnissen zur Verfügung – mit dem Ziel, gemeinsam zukunftsfähige und nachhaltige Partnerschaften aufzubauen.